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Haltungs- und Kommunikationskompetenz im Schulalltag

Termindetails

Datum: 24. November 2026

Veranstaltungs-Nummer: 26LSW00013

Uhrzeit: 09:30 bis 13:00 Uhr

Ort: Hildegard Forum Bingen, Rochusberg 1, 55411 Bingen

Referent/in: Claudia Keller

Anzahl der Teilnehmer: 18

Beschreibung

Haltungs- und Kommunikationskompetenz im Schulalltag

Professionelles pädagogisches Handeln entsteht dort, wo fachliche Expertise, persönliche Haltung und gelingende Kommunikation zusammenwirken. In einer Schule, die von gesellschaftlichem Wandel, wachsender Heterogenität und vielfältigen Erwartungen geprägt ist, gewinnen diese Kompetenzen zunehmend an Bedeutung. Lehrkräfte gestalten nicht nur Lernprozesse, sondern auch Beziehungen – zu Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen. Dabei gilt es, Orientierung zu geben, Grenzen zu setzen, Konflikte konstruktiv zu begleiten und auch in herausfordernden Situationen handlungssicher zu bleiben.

Die Fortbildung lädt dazu ein, die eigene professionelle Rolle bewusst in den Blick zu nehmen und die Wechselwirkung von Haltung, Kommunikation und Beziehungsgestaltung zu reflektieren. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragestellungen des Schulalltags: Wie gelingt der Balanceakt zwischen Fördern und Fordern? Welche Auswirkungen haben die Lebenswelten der Generationen Z und Alpha auf Schule und Unterricht? Wie kann Kommunikation auch in konflikthaften Situationen gelingen? Und welche Bedeutung haben Neurodivergenz, Inklusion und eine wertschätzende Haltung für das gemeinsame Lernen?

Ausgehend von aktuellen Erkenntnissen der Bildungswissenschaft, Kommunikationspsychologie und Resilienzforschung verbindet Claudia Keller wissenschaftlich fundierte Impulse mit einer konsequenten Praxisorientierung. Neben wissenschaftlich fundierten Impulsen bietet die Veranstaltung vor allem eines: Viel Raum für Erfahrungsaustausch, Diskussion und Reflexion. Die Teilnehmenden entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten, die sich unmittelbar in den schulischen Alltag übertragen lassen – von der bewussten Gestaltung nonverbaler Kommunikation über den professionellen Umgang mit Neurodivergenz und Inklusion bis hin zu einer klaren, wertschätzenden Grenzsetzung und der Stärkung der eigenen Resilienz.

Die Fortbildung versteht sich als Forum für fachlichen Dialog, kollegiale Reflexion und professionelle Weiterentwicklung. Sie richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte, die ihre Kommunikationskompetenz vertiefen, ihre pädagogische Haltung weiterentwickeln und ihre Handlungssicherheit in einer zunehmend komplexen Schullandschaft stärken möchten.

Themenschwerpunkte

  • Schulalltag zwischen Lust und Frust
  • Fördern und Fordern – Balance im pädagogischen Handeln
  • Unsere Schülerinnen – unsere Kundinnen?
  • Die Klientel im Klassenzimmer verstehen
  • Generation Z und Generation Alpha
  • Neurodivergenz und Inklusion
  • Die Bedeutung nonverbaler Kommunikation
  • Gelingende Kommunikation in schwierigen Situationen
  • Professioneller Umgang mit Eltern
  • Entlastende Strukturen im Schulalltag
  • Grenzen ziehen, einhalten und souverän vertreten
  • Resilienz – Anker seelischer Gesundheit

Zielgruppe
Lehrkräfte aller Schulformen die ihre Kommunikationskompetenz erweitern, ihre professionelle Haltung stärken und neue Impulse für einen souveränen und gesunden Berufsalltag gewinnen möchten.

Referentin
Claudia Keller ist Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sowie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe. In ihrer Lehr- und Fortbildungstätigkeit verbindet sie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit langjähriger Praxiserfahrung und legt besonderen Wert auf einen praxisnahen Transfer in den pädagogischen Alltag. Ihre Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Kommunikation, pädagogische Professionalität, Resilienz sowie der Gestaltung eines gelingenden und wertschätzenden Miteinanders in Schule und Bildung.

Hinweis
Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenfrei. Die Verpflegung während des Programms ist inbegriffen.
Bitte beachten Sie, dass Reisekosten (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren o. Ä.) im Rahmen der Fortbildung nicht von SCHULEWIRTSCHAFT Rheinland-Pfalz erstattet werden.